how to waste 4.6 mio usd

wenn die rolling stones für lau in rio de janeiro spielen sehen ca 1 million fans zu; respektive ein paar zig tausend sehen sie vielleicht und der rest starrt wohl auf diverse videoleinwände. die alten herren freuen sich, dass die stadt rio und zwei mobilfunkunternehmen stolze 4,6 mio USD ausgeben um ihnen die show ihres lebens zu organisieren. die welt freut sich einen blick auf mick jaggers bastard im direkten a/b vergleich werfen zu können (…der hat ja einen genau so grossen mund…) und etwa 4000 VIPs lassen sich im abgeriegelten bereich mit den neusten handys ablichten

tolles spektakel mit riesen budget. eine gemeine indie-band (mit gemeiner indie-band gage) könnte etwa 16 jahre nonstop auf tour gehen. genauso gut könnten ca. 6.000 ‘normale’ umsonst-konzerte damit bestritten und, wenn die gut laufen, fast die doppelte menge an zuschauern erreicht werden; freilich ohne rock-opas und deren schulpflichtige kinder, dafür aber mit echtem blickkontakt zwischen band & zuschauer. das konzert der stones kann dann ja gern zusätzlich auf videoleinwand projiziert werden…

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